Expertengruppe berät bei Entwicklung der Hamburg-Öresund-Region
Fehmarn Belt-Querung: Die politische Kooperation STRING hat eine hochrangige Gruppe internationaler Experten berufen. Diese soll bei der weiteren Entwicklung des Korridors zwischen den Wachstums-zentren Hamburg und Kopenhagen-Malmö beratend mitwirken. Die Expertengruppe hat sich heute in Kopenhagen konstituiert.

Eine hochrangige und international besetzte Expertengruppe wird bei der weiteren Entwicklung der Region zwischen Hamburg und Kopenhagen-Malmö beratend mitarbeiten.

Die Expertengruppe hat sich am 4. April 2014 in Kopenhagen konstituiert.

Die Etablierung der festen Fehmarn-Querung und der daraus folgende Ausbau der deutschen und dänischen Infrastruktur ist ein sogenannter game-changer, welcher die Wachstumsbedingungen der Unternehmen stark verbessern wird. Der Prozeß wird für eine größere Mobilität und damit für größere Möglichkeiten für die etwa 8,5 Millionen Bürger im Korridor zwischen Hamburg und der Öresundsregion sorgen, unterstrich Professor Christian Wichmann Matthiessen von der Universität Kopenhagen.

Wichmann Matthiessen ist Vorsitzender der Expertengruppe.

Die Region Hamburg-Öresund birgt viele noch ungenutzte Potentiale für Kooperationen und Wirtschaftswachstum. Es ist ein gutes Zeichen, daß Politiker in der ganzen Region schon jetzt mit der Planung beginnen und konkrete Ziele für eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit stecken. Das gilt auch für die Zielsetzung, in welche Richtung sich die Region unter den veränderten Bedingungen entwickeln soll, sagte Professor  Wichmann Matthiessen.

Mit Blick auf Nachhaltigkeit

Die beratende Expertengruppe setzt sich sowohl aus Forschern als auch aus Vertretern der Wirtschaft zusammen. Die Mitglieder verfügen zudem über ein besonderes Know how in Sachen Ökologie und und nachhaltiger Wirtschaft - Themen, die für STRING einen besonderen Stellenwert haben:

Wir wollen einen grünen Wachstumskorridor schaffen und ein gutes Beispiel dafür sein, wie Wirtschaftswachstum mit Blick auf Nachhaltigkeit und grüne Innovation Hand in Hand gehen können. Wir haben in Norddeutschland, Dänemark und Schweden wissens- und erfahrungsmäßige Vorteile im Bereich der nachhaltigen Umstellung, die insgesamt gesehen die Grundlage für Innovation und globalen Export bilden können, sagte die STRING-Vorsitzende und Ministerin für Justiz, Kultur und Europa in Schleswig-Holstein, Anke Spoorendonk.

Wir freuen uns darauf, die kommenden Ideen und Vorschläge der Expertengruppe zu diskutieren, unterstrich die Ministerin.

STRING setzt sich für die Entwicklung des neuen Transportkorridors zwischen Hamburg und der Öresundsregion/Kopenhagen-Malmö ein. Die Organisation ist eine politische Kooperation zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein in Deutschland, der Hauptstadtregion, der Region Sjælland und der Stadt Kopenhagen in Dänemark und der Region Skåne in Schweden.

Die Expertengruppe besteht aus:

Christian Wichmann Matthiessen
Københavns Universitet
Kopenhagen, Dänemark

Jörg Knieling
HafenCity Universität
Hamburg, Deutschland

Fredrik NG Andersson
Lunds Universitet
Lund, Schweden

Monica Schofield
Director International Cooperation & EU, TuTech Innovation GmbH
Hamburg, Deutschland

Max Schön
Unternehmer, Vorstand  "Stiftung 2° - Deutsche Unternehmer für Klimaschutz"
Präsident "The Club of Rome"
Lübeck, Deutschland

Henrik Rosenberg Seiding 
Group Manager Rambøll Management Consulting
Kopenhagen, Dänemark

Klaus Rave
ehem. Vorstand, Investionsbank Schleswig-Holstein
Kiel, Deutschland

Mattias Örtenvik
Group Manager Umweltschutz
EON Sweden
Malmö, Schweden

Simon Anholt
Unabhängige Politikberater