Tourismus-Industrie macht Fortschritte
01-08-2013Tourism & Culture
Die „Building Tourism“-Projekte sind im Zuge der Erstellung eines Projektkataloges von Initiativen zur Belebung der Touristikindustrie in Norddeutschland, Sjælland und Skåne in die Schlussphase getreten. Der Initiativkatalog wird auf einer Konferenz am 29. August 2013 in Kopenhagen vorgestellt.

Foto: www.norden.org

Das "Building Tourism"-Projekt läuft mittlerweile seit über einem Jahr und ist zu erstaunlichen Schlussfolgerungen gelangt: Eine Analyse der touristischen Strukturen in der Region, der Wachstumszahlen, sowie der Erfahrungen mit touristischen Angeboten haben zum Beispiel gezeigt, dass die STRING-Region eine aufstrebende Wachstumsdestination ist, in der auch lokale Branchenvertreter einem starken Glauben an eine mögliche Steigerung des touristischen Potenzials, an steigende Umsätze und Gästezahlen Ausdruck verleihen.

Eine statistische Analyse zeigt auch, dass in der Region eine sehr beträchtliche und wachsende Tourismusindustrie ansässig ist - die allerdings für den interregionalen Tourismus noch nicht attraktiv genug erscheint.

Am 29. August wird das "Building Tourism"-Projekt somit einen Bericht präsentieren,der belegen soll, wie regionale Akteure zusammenarbeiten könnten, um den internen und externen Tourismus in der Region zu steigern.  Zugleich werden dazu in einem Projektkatalog relevante Initiativen vorgestellt.

Insgesamt soll die Tourismusstrategie  sicherstellen, dass die Fehmarnbelt-Region darauf vorbereitet ist, bezüglich des verstärkten internationalen Wettbewerbes auf den Tourismus-Märkten proaktiv zu handeln. Dies soll vor allem durch die Stärkung der Tourismusbranche in der gesamten Region durch Wissensaustausch, Dialog und Zusammenarbeit im Vorfeld und nach der Eröffnung der festen Querung 2021 erreicht werden.

Eine der wichtigsten Aspekte im Bericht ist die Betonung der Notwendigkeit,Tourismus als ein strategisches Aktiv für Wachstum und weitere Entwicklung zu sehen. Mit anderen Worten schafft der Tourismus mehr und anderes als nur Übernachtungen und Umsatz für den Kern des touristischen Sektors. Er schafft Arbeitsplätze, internationale Aufmerksamkeit, neue und vielfältige Netzwerke und die Grundlage für den Ausbau strategischer Infrastruktur, wie z. B. Flughäfen, Stadien und Kongresszentren.

Ein wichtiger Punkt ist, dass der Tourismus als eine Wertschöpfungskette verstanden werden muss, die zahlreiche Geschäftsbereiche miteinander verbindet, um dem Verbraucher ein weitgespanntes touristisches Produkt liefern zu können.  Der Tourismus ist zudem die einzige vollständig an Destinationen gebundene Industrie, da sie nicht ausgelagert oder an andere Orte verlegt werden kann. Außerdem ist er auch eine Industrie, in der die Mehrwert- und andere Steuern sowie Abgaben direkt in die touristischen Destinationen zurückfließen. 

Die Zielsetzung

Der Tourismusbericht und die Strategie hat zum Ziel, zweckgebunden Inspiration zur Zusammenarbeit in der ganzen Region zu liefern, damit gute Ergebnisse geschaffen werden können:

Es soll auf der Grundlage der verbesserten Zugänglichkeit durch die Etablierung der festen Fehmarnquerung eine Reihe neuer, attraktiver touristische Produkte und Brands entwickelt werden. Dadurch soll der regionale Umsatz und die Schaffung von Arbeitsplätzen gesteigert, und zugleich die nachhaltige Entwicklung der Tourismusbranche als wesentlicher Teil des Brands Fehmarn-Korridor gefördert werden.

Die Tourismus-Strategie soll somit zu einer größeren regionalen Integration, zur Schaffung von Arbeitsplätzen, zur Entwicklung neuer touristischer Produkte und zu innovativer Verknüpfung bestehender Produkte führen.

Ein wichtiger Teil des Berichts ist die Vorstellung von Projektideen, die auf verschiedenen Workshops entwickelt worden sind, an denen wichtige Vertreter aus der Tourismusbranche teilgenommen haben.

Diese Projekte heben die prioritierten Initiativen der einzelnen Projektpartner hervor, und sollen den interregionalen Tourismus stimulieren bzw. den Markt für den internationalen Tourismus ausweiten.

Das Gesamtprojekt, das von Femern A/S, der Stadt Kopenhagen, der Freien und Hansestadt Hamburg und STRING finanziert wird, soll nun auf einer Konferenz in der neu eröffneten Touristenattraktion "Den Blå Planet" (das Aquarium "Der Blaue Planet") in Kopenhagen am 29. August 2013 vorgelegt werden.

Die Konferenz bietet einen Einblick in handlungsorientierte Ideen und wachstumsfördernde Projekte, sowie deren empfohlene Umsetzung.

Für weitere Informationen werden Sie freundlichst gebeten, mit Rebecca Rosenquist, STRING, pr. Mail: aarr@regionsjaelland.dk Kontakt aufzunehmen.