Jetzt können wir über grenzübeschreitende Regionalentwicklung reden
21-11-2014Infrastructure
Der Vorsitzende der STRING-Kooperation Henrik Appel ist erfreut: Die geplante Tunnelverbindung zwischen Fehmarn und Dänemark wird schneller bezahlt sein als früher berechnet – auch die Verkehrsprognosen sind positiver als erwartet. Jetzt können wir aufs Tempo drücken, um die Zukunft für die STRING-Region zwischen Hamburg und dem Öresund zu gestalten, so sein Kommentar.

Photo:Femern A/S

- STRING unterstützt die Entwicklung einer grenzüberschreitenden europäischen Region. Eine Region, die auf der Grundlage von Investitionen in moderne und umweltverträgliche Infrastruktur in Milliardenhöhe weitere Investitionen in der Greentech-, Healthtech-, Cleantech- und Touristikbranche anziehen kann.  Die STRING-Region verfügt schon heute  über starke Kompetenzen auf diesen Gebieten. Diese sehen wir gerne  gebündelt, um im europäischen und globalen Markt mithalten zu können, sagt der Vorsitzende der STRING-Kooperation und Mitglied der Kopenhagener Bürgerschaft, Henrik Appel.

- Darüber hinaus werden diese Branchen hochqualifizierte Arbeitskräfte anziehen und die Zusammenarbeit auf dem Gebiet Innovation und Forschung in der Region fördern. Gelingt es daneben, mehrsprachige Studienrichtungen zu schaffen, welche Studienaufenthalte auf mehreren Hochschulen der Region voraussetzen, wüde dieses einen grossen Beitrag zur Integration in der Region leisten. Denn die Jungendlichen von heute sind die Bürger und Entscheidungsträger von morgen, so Henrik Appel.

- Die feste Fehmarnquerung und der daran gebundene Ausbau der Eisenbahn- und Strasseninfrastruktur zwischen Hamburg, Kopenhagen und der Öresundsregion ist eine wesentliche Vorraussetzung zur Schaffung eines nachhaltigen Wachstums, von Integration und von neuen Arbeitsplätzen. Die Einbindung des Kopenhagener Flughafens in die neue Infrastruktur ist entscheidend für dessen Wettbewerbsfähigkeit als grösster HUB-Airport der Region, mit seinen zahlreichen europäischen und überseeischen Destinationen, die für sowohl Wirtschaft als auch Bürger im gesamten Einzugsgebiet der STRING-Region massgeblich sind, meint der STRING-Vorsitzende.

Erhöhtes Tempo bei Hinterlandanbindung in Deutschland

- Deshalb ist es erfreulich, dass das Gesetzgebungsverfahren zur Etablierung der festen Fehmarnquerung in Dänemark mit der gestrigen (20.11.2014) Veröffentlichung der neuesten Finanzanalysen und Verkehrsprognosen auf den Weg gebracht worden ist. Die Gesetzesvorlage zum Bau des Fehmarntunnels wird im Februar 2015 im dänischen Parlament Folketing eingebracht  - und es herrscht kein Zweifel daran, dass das Gesetz mit überwältigender Mehrheit angenommen wird, sagt Appel.

- Der politische Prozess in Dänemark wird daneben sicherlich das Planfeststellungsverfahren bezüglich der Bahntrassenführung zwischen Lübeck und Puttgarden - welches sich in der Vorbereitungsphase befindet - positiv beeinflussen. Und es würde mich freuen, wenn man von deutscher Seite sowohl das  Planfeststellungsverfahren als auch die Bauphase schneller abschliessen könnte, als im Staatsvertrag vorgesehen ist.  STRING wünscht sich eine Fehmarnquerung mit voll integriereter og moderniserter Infrastruktur auf beiden Seiten des Fehmarnbeltes mit Inbetriebnahme 2020/21. Das ist entscheidend für die Wachstumsagenda der gesamten Region, so Henrik Appel. 

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