Blickrichtung Realisierung der Festen Fehmarnquerung
In der heute verabschiedeten STRING 2040-Strategie hat die Realisierung der Festen Fehmarnbeltquerung höchste Vorrang.

Heute hat die politische Führung von STRING, das Politische Forum, die überarbeitete STRING 2040-Strategie verabschiedet. Eine Strategie mit dem Ziel, Wirtschaftswachstum, Schaffung von neuen Arbeitsplätzen und nachhaltige Entwicklung im Korridor von Hamburg in Deutschland über Sjaelland in Dänemark bis nach Skåne in Schweden zu fördern.

Die STRING 2040-Strategie ist eine Revision der STRING-Strategie 2030.

Schwerpunkte der überarbeiteten Strategie sind sechs Bereiche: Infrastruktur, nachhaltiges und grünes  Wachstum, Forschung, Tourismus, Kultur und Weiterentwicklung der Freizügigkeit über die Grenzen hinweg.

Insgesamt sind die übergeordneten Ziele der neuen Strategie denen der STRING-Strategie 2030 gleich. Allerdings ist die 2040-Strategie klarer formuliert, da sie nunmehr auch Mittel und Wege beschreibt, wie die Zielsetzungen umzusetzen sind.

"Man sollte generell Strategien nicht zu oft grundsätzliche ändern. Daher haben wir die 2030-Strategie entstaubt und präzisiert", so STRING-Geschäftsführer, Jacob Vestergaard.

 

Fehmarnquerung hat höchsten Vorrang

Jacob Vestergaard glaubt, dass die Konkretisierung es den Akteuren erleichtern wird, die Zielsetzungen in den sechs Strategie-Bereichen umzusetzen.

- Eine klar und verständlich vermittelte Strategie ermöglicht es allen, im Rahmen der gemeinsamen Zielsetzungen und unabhängig vom Betätigungsfeld, zur weiteren und langfristigen Entwicklung des STRING-Korridors beizutragen, meint Jacob Vestergaard.

Die Revision der Strategie war durch die Verzögerung der Inbetriebnahme des Fehmarnbelt Tunnel bis 2028 erforderlich geworden.

Die STRING-Partner hatten hier Möglichkeiten ausgemacht, ihre Zielsetzungen auch bis auf 12 Jahre nach der geplanten Inbetriebnahme der Festen Fehmarnbeltquerung festzulegen.

Die wichtigsten Meilensteine des Fehmarnbelt-Projektes seien allerdings der Abschluss des Genehmigungsverfahrens und der Baubeginn der Fehmarnbeltquerung.

- Es ist nun einmal die zukünftige Infrastruktur mit ihrem grossen Veränderungspotenzial, die das Rückgrat der Entwicklung im STRING-Korridor in den nächsten Jahren sein wird, so Vestergaard.

Die STRING-Partner sind Hamburg und Schleswig-Holstein, Region Sjaelland, die Hauptstadtregion und  die Stadt Kopenhagen in Dänemark sowie die Region Skåne in Schweden.

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