Wirtschaft mit Fokus auf Entwicklung im Zuge der FFBQ
06-05-2018
Gemeinsamkeit macht stark - unter diesem Motto haben sich zwölf Akteure zum neuen Regionalmanagement im HanseBelt zusammengeschlossen., wobei die IHK zu Lübeck die Federführung übernommen hat. Die Initiative wird vom Land Schleswig-Holstein finanziell gefördert.

Am 24. April trafen sich rund 80 Vertreter aus Politik und Wirtschaft aus den in derHanseBeltorganisierten Kreisen Ostholstein, Segeberg, Stormarn und Herzogtum Lauenburg, der Hansestadt Lübeck, der HanseBelt e.V. und der IHK zu Lübeck, sowie den Wirtschaftsfördergesellschaften der Kreise im Kreismuseum Ratzeburg.

 

Hier übergab Schleswig-Holsteins Innenminister Hans-Joachim Grote (CDU) derHanseBelt e.V.einen Förderbescheid über 644.850 € . Die Förderung soll künftig dazu beitragen, die Zusammenarbeit in den beteiligten Kreisen und der Stadt Lübeck zu bündeln und vorhandene Potenziale sowie weitere Chancen einer festen Fehmarnbelt-Querung regionalökonomisch zu nutzen.

 

Einsatz mit Blick auf vier Handlungsfelder

Ziel ist es lautHanseBelt, "die Attraktivität und die Wirtschaftskraft der Region zwischen den Kraftzentren Metropolregion Hamburg im Süden und Öresundregion im Norden zu stärken". Die Arbeit wird sich dabei auf die vier Handlungsfelder Raum für Wirtschaft, Mobilität, Marketing und Tourismus konzentrieren.

 

"Das Regionalmanagement wird künftig dazu beitragen, die Rahmenbedingungen für Wachstum und Wohlstand im HanseBelt weiter zu verbessern. Die Wirtschaft sieht sich hier als einen Motor einer partnerschaftlichen Entwicklung", sagte IHK-Präses Friederike C. Kühn.

 

Minister: Zusammenarbeit in der Region hat besonderen Wert

"Nicht Konkurrenz ist der Motor für eine zukunftsfähige Landes- und Regionalentwicklung, sondern Kooperation ist der Weg zum Erfolg. Ich freue mich daher sehr, dem neu aufgestellten Regionalmanagement im HanseBelt heute einen Förderbescheid in Höhe von 645.000 Euro zu überreichen. Der Zusammenarbeit in dieser Region kommt ein besonderer Stellenwert für das Land zu. Sie ist nicht nur Teil der Metropolregion Hamburg, sondern auch Teil einer deutsch-dänischen Großregion, die mit dem geplanten Bau der festen Fehmarnbelt-Querung an Bedeutung gewinnen könnte. Um diese besondere doppelte Lagegunst zu nutzen, ist das Regionalmanagement ein wichtiger Baustein", erklärte Schleswig-Holsteins Innenminister Hans-Joachim Grote.

 

DasRegionalmanagement im HanseBeltwill mit seinem Team von drei Mitarbeitern die wirtschaftlichen Standortfaktoren sowohl für bestehende als auch für neue Unternehmen stärken.

 

"Den Schwerpunkt bilden Themen, die für unsere wirtschaftliche Entwicklung wichtig sind, aber von Kreisen oder Städten allein nicht zu bewältigen sind", sagte Projektleiter Hendrik Juhnke.

 

Bereits vor acht Jahren wurde für das südliche Schleswig-Holstein im Zuge der Planung einer festen Fehmarnbelt-Querung ein regionales Entwicklungskonzept erstellt. Mit der Übergabe des Förderbescheides erhielt diese Initiative nun einen neuen, auch offiziellen Schub.

 

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Foto: Olaf Malzahn
Von links vor dem Ratzeburger Dom: Meinhard Füllner, Kreispräsident Kreis Herzogtum Lauenburg, Christian Stolte, Hansestadt Lübeck, die Regionalmanager Filia Severin, Hendrik Juhnke und Dorota Comitz, Claus Peter Dieck, Kreis Segeberg, Reinhard Sager, Kreis Ostholstein, Joachim Wagner, Kreis Stormarn, Innenminister Hans-Joachim Grote, Ulf Hahn, Wirtschaftsförderungsgesellschaft Kreis Herzogtum Lauenburg, Lars Schöning, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Lübeck, Jens Meyer, Entwicklungsgesellschaft Ostholstein, Detlev Hinselmann, Wirtschafts und Aufbaugesellschaft Stormarn, Dirk Gerdes, Wirtschaftsförderung Lübeck und Bernd Jorkisch, HanseBelt e. V.

Über HanseBelt, einen Zusammenschluss von über 100 Unternehmen als Idee- und Impuslgeber in der Region zwische der Monopolregion Hamburg und der Öresundsregion, lesen sie bitte mehr hier: